Wilhelm Busch bei KuK und KAKTuS

KAKTuS Kulturforum Lüdinghausen e.V.

KAKTuS Kulturforum Lüdinghausen e.V.

Wilhelm Busch bei KuK und KAKTuS

Gemeinsame Veranstaltung der Kulturvereine Olfen und Lüdinghausen

 

Die lange Max-und-Moritz-Nacht im Olfonium

Die Lausbubengeschichten von Wilhelm Busch in 20 Variationen hören, sehen, riechen und schmecken

Ch. und G. Trunz lassen gemeinsam mit ihren Gästen Juliana Hautz und Wilhelm Busch persönlich  die Geschichten von Max und Moritz lebendig werden.

Seit Jahren beschäftigt sich Günter Trunz aus Lüdinghausen mit den Geschichten und dem Lebenswerk von Wilhelm Busch, der als Erfinder des Comic gilt. Seine Lesungen mit den Bildern als Power-Point-Präsentation sind längst über die Grenzen von Nordrhein Westfalen hinaus bekannt. Am Samstag, 14.1.2012, 20.00 Uhr, startet im Olfonium in Olfen als Gemeinschaftsveranstaltung des KAKTuS Kulturforums Lüdinghausen und des KuK Olfen sein neues, drittes Programm. Dabei dreht sich alles um die Lausbuben Max und Moritz, die, 1865 veröffentlicht, zunächst Vorläufer hatten. In der Geschichte „Das Rabennest“ von 1861 finden sich bereits die ersten Grundmuster. Im Jahr 2008 wurde dann in einem Archiv per Zufall die bis dahin unbekannte Geschichte „Der Kuchenteig“ von 1863 entdeckt: der erste Vorentwurf zu „Max und Moritz“ von Wilhelm Busch. Lebende Vorbilder für die Lausbubengeschichten waren gewiss Busch selbst und sein Freund, der Müllersohn Erich Bachmann. Die Freundschaft der beiden währte Jahrzehnte.

1865 gelang dann Wilhelm Busch mit der Veröffentlichung von Max und Moritz der große Durchbruch. In der Folgezeit gab es viele Abhandlungen, ähnliche Handlungen, Verwandlungen und Ehrungen zu den Geschichten mit den Lausbuben, die Trunz akribisch gesammelt hat und in seinem neuen Programm präsentiert. So gibt es die zwei Knaben verewigt auf Briefmarken und Geldmünzen. Die Texte wurden in fast alle Sprachen übersetzt – von Ruhrpott-Platt bis Chinesisch. Es gibt die beiden aber auch in Schüttelreimen, als Skulpturen, Theaterstück und z. B. die Bewertung der einzelnen Streiche als umfangreiche Rechtsgutachten.

 Aktuell erhält das Ehepaar Trunz tatkräftige Hilfe bei seiner „Max-und-Moritz-Nacht“. Die Jungdichterin Juliana Hautz (14) aus Seppenrade trägt die vier Jahre vor Max und Moritz veröffentlichte Geschichte „Das Rabennest“ vor und ergänzt diese durch eine eigene originelle Neufassung.

Neu vertont wurden die Streiche jetzt vom Ur-Ur-Ur-Enkel des jüngsten Bruders von Busch, der ebenfalls Wilhelm Busch heißt und als Unternehmensberater in Herten lebt. Im Stil der Liedermacher trägt er Streiche der Lausbuben als eigene Komposition vor.

Trunz stellt im Laufe des Abends alle diese Varianten vor und bietet - last but not least – tolle Reize für Gaumen und Magen: Zwei Portweine mit den Namen „Max“ und „Moritz“ sowie passendes Gebäck runden die Zahl der Variationen zu den Lausbubengeschichten ab.


„Aber wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe …“

Samstag, 14. Januar 2012 um 20:00 Uhr

Olfonium Olfen

Neustraße 17

59399 Olfen

Karten für die Max-und-Moritz-Nacht am Samstag, 14.1.2012, gibt es in Olfen sonntags von 11.00 bis 13.00 Uhr im Olfonium, Neustr. 17, oder unter Tel. 02595 5360 (Bartelt).

In Lüdinghausen können die Tickets im Bürgerbüro der Stadtverwaltung, Borg 2, und bei Lüdinghausen Marketing, Borg 11, für 15,00 Euro (ermäßigt 12,00 Euro) pro Person erworben werden: Weinprobe und Gebäck inklusive.


Bild:Quelle: www.zeno.org http://www.zeno.org/Literatur/I/bwe1343a http://images.zeno.org/Literatur/I/big/bwe1343a.jpg